Waldumbau - die Funktionen des Waldes erhalten.

Der Klimawandel zeigt uns das Monokulturen nicht nur anfälliger 
auf Krankheiten sind, sondern auch unrentabler in der Bewirtschaftung. 
Der Wald hat das Potenzial sich auf die neuen Klimatischen Bedingungen einzustellen, 
wir können ihm dabei mit einfachen Schritten helfen.

Wie passt Waldumbau und Klimawandel zusammen?

Wälder bieten nicht nur vielen Lebewesen ein Zuhause, sondern die 3 wichtigen Waldfunktionen mit jeweils einer Vielzahl von Ökosystemleistungen nützen vor allem uns. Daher ist der Waldumbau nicht nur wichtig, sondern auch notwendig um als CO2 Speicher dem Klimawandel entgegenzuwirken und unseren Fußabdruck auf dem Planeten zu verringern. Durch eine nachhaltige Waldbewirtschaftung und dem Waldumbau ermöglichen wir dem Wald unseren CO2 Fußabdruck zu verringern und die Waldfunktionen auch bei klimatischen Veränderungen optimal bereit zustellen. 

Die Schutzfunktion - dient der Sicherung & Säuberung von Wasser, Speicherung von Kohlendioxid, Reinigung der Luft, Schutz vor Lärm und Erosion, sowie als Lebensraum für viele Arten. 

Die Erholungsfunktion - ob vom einfachen Spazieren gehen, Pilze suchen oder dem Wald baden, der Wald ist wichtiger Bestandteil unseres Alltages.

Mit der Nutzfunktion liefert der Wald uns den energiereichen Rohstoff Holz, der Arbeitsplätze schafft und sichert, und ein maßgeblicher Faktor für eine modernes Wirtschaftssystem ist.

Überblick über mögliche Maßnahmen.

Naturverjüngung fördern

Ein gesunder Wald besteht aus alten und jungen Bäume. Junge Bäume, die von selbst aufwachsen sind durch ihr Genetik besser an den heimischen Standort angepasst und verringern so auch die Kosten bei der Begründung.

Zudem bieten mehr Bäume auch im unteren Bereich des Waldes so mehr Platz für andere Arten, reduziert den Wind, die Verdunstung und durch die Beschattung wird der Boden gekühlt.

Daher ist die Förderung der Naturverjüngung nicht nur wichtig und nützlich, sondern auch kostengünstiger als die künstliche Verjüngung durch Pflanzung oder Saat.

Bei unserem regionalen Waldumbauprojekt wollen wir mit Ihrer Hilfe und innovativen, zu 100 % biologische abbaubare Wuchshüllen aus Papier genau diese heimische Naturverjüngung fördern.
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Freistellen Bäumen

Unter Freistellen versteht der Förster, ausgewählten Bäumen mehr Platz zugeben.

Bedingt durch historische und technische Ereignisse sind viele unsere Wälder um die 60 Jahre alt. Hier ist es wichtig bereits existierende Laubbäume in den Monokulturen zu fördern, z.b. durch die Entnahme der im Kronendach angrenzenden Bäume. 

Aber auch besonders Alte oder markante Bäume, welche als Habitat- / Biotopbaum dienen, sollten geschützt und gepflegt werden. 


Richtige Baumartenwahl

Die verschiedenen Böden in Deutschland unterscheiden sich stark voneinander und bilden die Grundlage dafür, was für Baumarten dort wachsen könnten und welche Mischwälder entstehen.  

Daher ist es besonders wichtig nur die passenden (standortgerechten) Baumarten zu pflanzen und im Zweifel sollten den zuständigen Förster fragen.

Wenn man Bäume dazu pflanzen muss oder mag, sollte man 3 Punkte der Reihe nach achten:

1: Standort typische Baumarten mit einer größeren genetischen Varianz bevorzugt wählen.

2: Pflanzung anderer heimischer Baumarten oder Straucharten die es auf ähnlichen Böden gibt.

3: Pflanzung von nicht heimischen Baumarten, sollte die letzte Option sein.

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Unser Brutinselprojekt

Wasservögel schützen und fördern – gemeinsam bauen wir eine Brutinsel als Nisthilfe.  Durch die Vernichtung von passenden Biotopen, der Zunahme von invasiven Arten benötigen auch Wasservögel Schutz und Rückzugsort. 

Unser Waldumbauprojekt

Wälder sind langjährige Ökosystem, welche viele Funktionen für uns bereitstellen. Doch die Nadelholz Monokulturen sind anfällig für Kranken und nicht fit für den Klimawandel. Zeit das zu ändern, erfahren Sie mehr über unser Projekt.