Maßeinheiten für Holz einfach erklärt.

Vorratsfestmeter, Festmeter, Raummeter, und Schüttraummeter sind 

gängige Maßeinheiten, für die Beschreibung von einen Kubikmeter Holz.

 Die Maßeinheiten sind abhängig von der Art der Stapelung und der Verwendung. 

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Festmeter, Raummeter und Schüttraummeter umrechnen

  • 1 Festmeter = 1,4 Raummeter = 2,3 Schüttraummeter
  • 0,7 Festmeter = 1 Raummeter = 1,6 Schüttraummeter
  • 0,4 Festmeter = 0,7 Raummeter = 1 Schüttraummeter


Überblick über die wichtigsten Messgrößen.

Vorratsfestmeter

Der Vorratsfestmeter (Vfm) wird verwendet um die Menge an Kubikmeter Holz eines stehenden Baumes oder eines stehenden Waldes zu beschreiben – inkl. Rinde und Ästen (<7cm Durchmesser). Mithilfe des Vorratsfestmeters und einem Faktor lässt sich auch die wichtige Kohlenstoffspeicherung von Bäumen/Wäldern berechnen.

Festmeter

Die Maßeinheit Festmeter - "Fm" oder “fm” abgekürzt, wird für den Verkauf von hochwertigem oder schon gesägtem Holz verwendet. Als ein Festmeter wird ein Würfel mit einer Seitenlänge von einem Meter (Kubikmeter) aus reinem Holz beschrieben, ohne Zwischenräume.

Raummeter/Ster

Der Raummeter - "Rm" oder "rm" wird auch als "Ster" bezeichnet, hier handelt es sich um den Kubikmeter von gestapeltem Holz inklusive der Zwischenräume. Es ist die gängigste Maßeinheit für gespaltenes und ungespaltenes Brennholz.

Schüttraummeter

Der Schüttraummeter, "Srm" oder "srm" - entspricht einem Kubikmeter geschütteter Holzscheite oder Hackschnitzel. Oft ist es pragmatischer, gespaltenes Kaminholz für den Transport nicht ordentlich zu stapeln. Durch die lose Schüttung befindet sich so mehr Luft in Zwischenräume als beim Raummeter. 

Und was ist mit Brennholz?

An sich ist das Heizen mit Holz CO2 klimafreundlich, weil bei der vollständigen Verbrennung nur so viel Kohlendioxid (CO2) freigesetzt wird wie der Baum während seiner gesamten Lebenszeit absorbiert hat. Wenn das Brennholz regional ist wird ist die CO2-Bilanz recht gut. Denn noch gilt das Heizen mit Holz als Hauptquellen von Feinstaub und Ruß. 

Daher ist es wichtig das Ihr euer Holz richtig lagert und trocknet. Die optimale Feuchte- bzw. Wassergehalt liegt bei 15 % - 20 %. Dieser lässt sich bei Lufttrocknung in der Regel gut erreichen. So ist eure Verbrennung nicht nur effizienter, sondern der Heizwert auch höher und die Schadstoffbelastung, welche zu auch Schäden am Schornstein führen können geringer.

Und achtet darauf das das Holz auch aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. Am besten beim Förster, Waldbauern oder Forstbetrieb aus der Region nachfragen. 

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